FLR Thema No. 1: Keuschhaltung

Liebe Freunde der weiblich geführten Beziehung,

wie Ihr wisst, habe ich in den letzten Wochen wenig inhaltlich und mehr – nennen wir es einmal empirisch – gearbeitet. Anstatt mich Sachthemen zu widmen, war es mir zunächst wichtig, welches Thema im FLR-Kontext meine Leser am meisten berührt. Zum einen habe ich hierzu eine Umfrage gemacht, zum anderen aber natürlich auch die Statistiken dieser Seite und die Zugriffszahlen auf die einzelnen Artikel ausgewertet. Gerade diese Statistiken sprechen eine deutliche Sprache.
Das Thema, das FLR-Interessierte Leser am meisten interessiert ist das Thema Keuschhaltung. Es ist das Thema, das wohl auch zum „Kern“ der meisten weiblich geführten Beziehungen gehört. Natürlich gibt es mit Sicherheit einen nicht unerheblichen Anteil an FLR-Beziehungen, in denen der Mann nicht von der Frau keusch gehalten wird, genau wie nicht jede Frau ihrem Mann den Hintern versohlt oder der Mann immer den Haushalt macht. Dennoch scheint Keuschhaltung und das Tragen z.B. eines Peniskäfigs eine der verbreitetsten Praktiken zu sein, die in weiblich geführten Beziehungen vorkommt. Gleichzeitig ist das Thema Keuschhaltung eines, das bei vielen Lesern Fragen aufwirft.
„Wie sage ich es meinem Partner, bzw. meiner Partnerin?“
„Wie fange ich an?“
„Was bringt mir und meinem Partner bzw. meiner Partnerin die Keuschhaltung?
„Wie lange sollte der Mann keusch gehalten werden, gibt es Regeln?“
„Wie funktioniert die Keuschhaltung rein praktisch?“
„Brauche ich einen Peniskäfig?“
Sind nur einige Fragen, die man sich stellen kann und die sich gerade Anfänger sicherlich stellen.
Ich werde daher versuchen, in den kommenden Wochen diesem Thema mehr Aufmerksamkeit zu schenken und ein oder zwei neue Artikel zu diesem Thema zu veröffentlichen. In der Bibliothek findet Ihr bereits zwei Artikel zu diesem Thema.
Viele Grüße,
Eure Elisabeth Steinhaus

 

Advertisements

4 Gedanken zu “FLR Thema No. 1: Keuschhaltung

  1. Andersherum wird ein Schuh draus: Zuerst war der KG … entweder beim letzten (Erotik-)Online-Shopping „zufällig“ mit in den Warenkorb gefallen oder als eigenständiger Fetisch oder als Derivat aus Schlössern, Ketten, Selfbondage, Hochglanz-Edelstahl … quasi die ultimative Fessel, die am Ende der Session nicht abgenommen werden muss, sondern die in den Alltag hinein wirkt. Doch oh weh, kaum dass der KG die 24/7 Tauglichkeit erreicht, stellt sich die Frage, wohin mit dem Schlüssel? Jetzt aufschließen oder lieber noch etwas warten? Weil erst dann braucht es eine Schlüsselhalterin, die diese Entscheidungen abnimmt … und dann wird man(n) neugierig auf FLR.

  2. Zuerst war die weibliche Unsicherheit im Bezug auf Sexualität, ja und ein bisschen im Alltag aber eigentlich tuen meistens die (nicht Machos) Männer ohnehin mehr das, was die Frau möchte. Und oder, da war ja auch noch das Gefühl des Mannes um seiner Liebsten ein wenig mehr Selbstbewusstsein zu ermöglichen. Meine Frau war nicht das dominante Vorzeige- Weibchen wie es sich viele Männer wünschen. Frauen leben in einer Beziehung mehr in der subtilen Macht und für einige oder viele Männer ist das irgendwann eher nervig und verletzend…. Und so war es auch bei uns. Wie kann ich meiner Liebsten klar machen, dass es für alle Beteiligten besser wäre wenn sie die Diva, die Königin, die Chefin oder Herrin klarer und offen entwickelt und positioniert.
    Nun, Sinn und Zweck der männlichen Keuschhaltung ist ein Arbeitsprozess, den in erster Linie die Männer den Frauen näher bringen müssen. Ja, in gewisser hin Sicht schaufelst Du Dir dein eigenes Grab. Ohne den Keuschheitskäfig wäre meine Ehefrau niemals so offen und ehrlich zu ihrer eigenen Erkenntnis gelangt, dass sie ein Recht auf ihre Position als meine Königin und Eheherrin hat. Natürlich schreibe ich hierbei nicht von einem Spielplatz der für den Anfang ganz nett war sondern es geht um die Alltäglichkeiten. Ja, am Anfang war es Spiel, Spaß und ein wenig Ernsthaftigkeit die ich geschickt einfließen lies. Argumente für eine weiblich kontrollierte Sexualität, die mich als Mann degradierten, die mich als Mann kontrollierbarer und offener machte und meine Liebste immer mehr Selbstbewusstsein als Frau implementierte. Und, ich schreibe hier von der Alltäglichkeit denn das ist der Knackpunkt in jeder Form einer Beziehung. Jetzt nach 5 Jahren der Auseinandersetzung mit Keuschheitskäfig und weiblich geführter Beziehung also FemDom oder und FLR oder was auch immer sind wir an einem Punkt der Entwicklung, bei der es ohne Käfigkeusch nicht mehr gehen würde. Egal wie dominant oder herrisch meine Liebste im Spiel oder Alltag angekommen ist, der Käfig muss (!) sein. Ja, es ist ein MUSS für mich ohne Diskussionen habe ich mich in diesem Punkt zu 100% zu fügen. Das ist der Anfang, die Stabilität in einer Entwicklung zur weiblichen Autorität.
    So long
    Mikel

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s