Die wichtigste Regel in einer weiblich geführten Beziehung (FLR)

Liebe Freunde der weiblich geführten Beziehung und Leser meines Blogs,

zunächst einmal möchte ich mich für die zahlreichen Zuschriften bedanken, die ich regelmäßig erhalte und bisher erhalten habe. Es zeigt, dass FLR zwar eine Nische darstellt, aber durchaus eine ganze Reihe von Menschen sich für die weiblich geführte Beziehung interessieren und sowohl meinen Blog lesen, als auch an anderer Stelle nach Informationen suchen.

Immer mal wieder sind allerdings auch Zuschriften dabei, die geradezu vorwurfsvoll verlauten lassen, ich würde eine Gewaltherrschaft der Frau über die Männerwelt die im Zeichen von Grausamkeit stünde, propagieren.

Hierzu sei folgendes gesagt.

Es ist richtig, dass eine weiblich geführte Beziehung von einem Machtgefälle in der Beziehung zwischen Mann und Frau geprägt ist. Es ist ebenfalls korrekt, das dieses Machtgefälle von „sehr gering“ bis „sehr groß“ gehen kann. In einigen Beziehungen haben beide Partner freiwillig miteinander vereinbart, dass die Frau das Recht hat, den Mann zu bestrafen, wenn er sich fehlverhalten hat. Das kann durchaus auch das Versohlen des Nackten Hinterns mit einem Rohrstock oder einer Reitpeitsche beinhalten, einer in der Tat recht schmerzvollen Prozedur für den betroffenen Mann.

Dreh- und Angelpunkt jeder Beziehung ist jedoch die Freiwilligkeit und das Einvernehmen. Es mag sicherlich Verhältnisse geben, in denen ein pathologisches Verhältnis besteht und der Mann in der Tat gehirngewaschen ist oder ausgenutzt bzw. geradezu misshandelt wird. So eine Beziehung ist jedoch keine weiblich geführte Beziehung, sondern schlicht Gewalt in der Ehe/Beziehung, von der Frau ausgeübt.

Unverzichtbares Merkmal der weiblich geführten Beziehung ist die Freiwilligkeit, das Einvernehmen und die intrinsisch motivierte Hingabe des Mannes gegenüber der Frau.

Wenn der Mann nicht in Körperliche Züchtigung einwilligt, dann darf die Frau das natürlich auch nicht tun, sonst macht sie sich strafbar. In der Praxis (und auch das geht aus dem Feedback vieler Leserinnen hervor) ist es allerdings eher so, dass der Mann durchaus damit leben könnte, die Frau aber Scheu vor dem Einsatz körperlicher Strafen hat, bzw. sich nicht überwinden kann oder will.

So oder so gilt jedoch die wichtigste Regel jeder Beziehung auch für eine FLR:

Eine Beziehung (inkl. FLR) beruht immer auf dem freien Willen beider Partner, die gemeinsam die Rahmenbedingungen festlegen und vereinbaren. 

 

 

Advertisements

6 Gedanken zu “Die wichtigste Regel in einer weiblich geführten Beziehung (FLR)

  1. Danke für die gute und deutliche Klarstellung über die beiderseitige Einvernehmlichkeit einer FLR, deren Grundvoraussetzungen und den daraus resultierenden Folgen. Seit ca. 3 Jahren bin ich (27) mit einer dominant veranlagten amerikanischen Studentin liiert, die eine FLR als Grundlage für unsere Beziehung vorausgesetzt hat. Wir haben uns ausführlich darüber unterhalten und uns dabei auf eine Art Hausordnung verständigt, die mir neben der Verrichtung der üblichen Servildienste u. a. auch ein regelmäßiges Gehorsamkeitstraining und das Erdulden bestimmter Erziehungsrituale vorschreibt. Trotz meiner devoten Veranlagung bin ich nämlich kein Freund der körperlichen Züchtigung; meine Partnerin jedoch sieht diese in einer gut funktionierenden FLR als unabdingbar an. Also haben wir uns darauf geeinigt, bei Vefehlungen meinerseits auf leichtes „face-slapping“ auszuweichen. Bei diesem Procedere muss ich mich reumütig vor ihr hinknieen und mir von ihren Pantoffeln ein paar Backpfeifen auf meine Wangen verabreichen lassen. Danach habe ich mich für die Bestrafung artig zu bedanken und muss ihr dafür respektvoll sowohl auf die Fußnägel als auch auf die Zehenabdrücke ihrer Pantoffeln küssen. Die Zöglinge früherer Jahrhunderte wurden von ihren Gouvernanten wohl ähnlich behandelt, habe ich mir sagen lassen. aber ich denke, damit kann ich leben! Etwas problematischer für mich sind da schon die unterwürfigen Begrüßungsrituale, die ich auch den Freundinnen meiner Partnerin zu erbringen habe, wenn diese zu Besuch kommen. Nach dem Ausziehen ihrer Schuhe muss ich ihnen jedesmal auch noch ehrerbietungsfürchtig unter die Zehenansätze küssen, um ihnen meinen Respekt zu zeigen. Für Fußliebhaber mag das ja recht prickelnd sein, mir aber schmeckt das überhaupt nicht (im wahrsten Sinne des Wortes). Doch die Damen und vor allem auch meine Partnerin bestehen darauf – sehr energisch übrigens – und ich muss mich fügen, ob es mir passt oder nicht! Andernfalls wäre nämlich eine saftige Bestrafung und ein verschärftes Gehorsamkeitstraining gerade auch kein Zuckerschlecken für mich, also wähle ich hier lieber das kleinere Übel. Nicht immer also herrscht bei uns 100% Einvernehmlichkeit, aber eine FLR bedingt nunmal auch das Nachgeben des unterwürfig veranlagten Partners. Doch dafür habe ich mich nunmal entschieden und muss daher auch so manches Mal mit der Kehrseite der Medaille Vorlieb nehmen.

    • Das von Dir beschriebene Szenario und er Umgang klingen für mich schon eher nach einer BDSM-lastigen Beziehung als nach einer FLR. Das ist natürlich auch in Ordnung, wichtig ist, dass Ihr Euch beide wohl fühlt.

    • Ich finde diese Art der Bestrafung sehr exquisit. Ich kam selbst schon in den Genuss dieser Ohrfeigen mit Flip-Flop und Ledersandalen. Ja es ist schmerzhaft und brennt nachher, das ist ja auch der Sinn. Ich finde es aber besonders schön vor der Herrin zu knien und ihr dabei in die Augen zu schauen wenn sie ohrfeigt. Das zeigt dem devoten Mann seinen Platz. Auch die Sache mit den Zehen küssen finde ich toll, ich selbst liebe Frauenfüsse und habe daher kein „Problem“ damit, in den Genuss die Füsse der Freundinnen meiner Frau zu küssen kam ich leider noch nicht.

      Der klassischen Züchtigung, sprich übers Knie legen, oder einmal den Hintern mit einer schottischen Tawse gezüchtigt zu bekommen solltest du aber zustimmen. Es hat einfach so etwas befreiendes, auch wenn der Hintern etwas brennt.

  2. Pingback: Weiblich geführte Weihnachtsgrüße | FLR Steinhaus

  3. Ein sehr schöner Beitrag, mein Kompliment, Frau Steinhaus! Eine gute FLR kann nur in gegenseitigem Einvernehmen gelingen und setzt auch sehr viel Liebe und Verständnis voraus. Seit 4 Jahren lebe ich mit meinem Freund in South Carolina und führen eine – wie ich meine – recht gesunde FLR, ohne Züchtigungsrituale, aber mit klar strukturierter Hierarchie und durchaus strengen Hausregeln! Wir diskutieren miteinander, manchmal auch kontrovers, aber in letzter Instanz muss er sich natürlich schon meinem Willen unterordnen. Für mich ganz wichtig: Er muss mir gehorchen, wenn ich ihm etwas anordne! In dieser Hinsicht dulde ich auch keine Nachlässigkeiten und verhänge im Bedarfsfall auch mal die ein oder andere erzieherische Maßnahme; ich bin da recht kreativ!
    Interessant auch der Beitrag von Jan Tiebel, der mich als Deutsch-Amerikanerin schon ein wenig zum Schmunzeln gebracht hat. Aber er hat nicht ganz unrecht, wir Amerikanerinnen mögen es in der Regel schon ganz gerne, wenn ein Kavalier und Gentleman vor uns kniet und uns respektvoll die Füße küsst. Übrigens: Schuhe an- und ausziehen muss mir mein Freund natürlich auch – und putzen, so wie es sich gehört! Die Idee, dass er auch meinen Freundinnen die Schuhe ausziehen und die Füße küssen muss, wenn ich zu einer hen-party einlade, finde ich auch ganz nett; ich glaube, meine Girlfriends wären da gar nicht so abgeneigt. Eine durchaus schöne Form der Ehrerbietung für eine Dame, finde ich!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s