Keuschhaltung

Die Idee der Keuschhaltung

Einer der Aspekte, die sehr häufig in einer weiblich geführten Beziehung vorkommen, ist die Keuschhaltung. Rein praktisch bedeutet Keuschhaltung, dass die Frau die volle Kontrolle über die Frequenz des männlichen Orgasmus erlangt. Dies kann durch Verbote oder durch eine entsprechende Vorrichtung wie einen Peniskäfig (Link führt zu einem Peniskäfig auf Amazon) geschehen. Die Verwendung eines Peniskäfigs wird auch „Verschluss“ genannt, bzw. man spricht von einem „verschlossenen“ Mann. Der Peniskäfig stellt dabei nicht nur sicher, dass der Mann sich nicht mit einer anderen Frau vergnügt, er soll auch verhindern, dass der Mann sich unerlaubt selbst befriedigt.

Hintergrund der Keuschhaltung ist die Überzeugung, dass die ultimative Triebfeder allen männlichen Tuns, seine Sexualität ist. Umgangssprachlich spricht man oft von „schwanzgesteuerten Männern“. Wenn wir diesen Gedanken weiter denken bedeutet das für eine weiblich geführte Beziehung, dass der Wille der Frau und der Sexualtrieb des Mannes in Konkurrenz zueinander stehen, wenn es darum geht, den Mann zu führen. Nun hat die Frau den großen Vorteil, dass sie ein intelligentes und handlungsfähiges Wesen ist, Eigenschaften, die ein Trieb nicht hat. Trotzdem muss die Frau, die den Mann kontrolliert, diese Konkurrenz, die durch den Trieb entsteht, neutralisieren. Der beste Weg dies zu erreichen ist es, sich den Trieb zum Verbündeten zu machen und die Kontrolle über ihn zu gewinnen. Und genau das ist das Ziel der Keuschhaltung. In dem es in der Macht der Frau liegt, ob der Mann sexuelle Befriedigung erfahren darf oder nicht, nutzt sie seinen Trieb um ihn zu leiten und zu lenken. Denn wenn sich der Trieb erst einmal dem Willen der Frau unterzuordnen hat, wird er schnell lernen, dass der einzige Weg zur Triebbefriedigung über die Erlaubnis der Frau führt. Und die hängt sehr stark davon ab, wie hoch der Mann und seine Taten im Ansehen seiner Königin stehen.

Im Klartext: Folgt der Mann der weiblichen Führung, wird sie ihn erlösen und gestatten, sexuelle Befriedigung zu erfahren. Tut er sich schwer damit, ihr zu folgen, wird er so lange auf diese Befriedigung warten müssen, bis sein Trieb ihn dorthin treibt, wo die Frau den Mann haben will. Dieser Mechanismus ist einer der stärksten Hebel, den die Frau in einer weiblich geführten Beziehung ziehen kann und wenn sie ihn geschickt einzusetzen weiß, wird es sowohl beide für sich, als auch die Beziehung an sich  weiterbringen.

Wichtig: Keuschhaltung kann zu einem sogenannten Blue Balls – Effekt führen.

Letzte Überarbeitung: 11.02.2017

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