Züchtigung

Körperliche Züchtigung (im Englischen auch Spanking, also das „Versohlen“ genannt) ist einer der Aspekte in einer weiblich geführten Beziehung, die das Thema nah an den BDSM-Bereich heranrücken. Zuerst einmal sollte jede Dame bzw. jedes Paar gemeinsam entscheiden, ob sie die Züchtigung des Mannes in die Beziehung einbringen möchte.

Die Freiwilligkeit bzw. der Konsens oder die Einwilligung des Mannes ist in diesem Fall von besonderer Bedeutung, da rein rechtlich natürlich das Schlagen seines Partners als Körperverletzung eingeordnet werden muss, mit der der Mann sich einverstanden erklären muss.

In der Regel wird sich der Mann einverstanden damit erklären, der Frau ein Bestrafungsrecht einzuräumen, aus dem Feedback, das mir seitens der Frauen zugeht ist es eher so, dass viele Frauen Scheu davor haben, eine Züchtigung konsequent durchzuziehen.

Für mich persönlich stellt sie neben der Keuschhaltung eine der Säulen einer funktionierenden, weiblich geführten Beziehung dar. Die Züchtigung stellt für mich eine Bestrafung des Partners dar, darum macht es nur Sinn, wenn der Mann keine große masochistische Neigung verspürt. In solchen Fällen ist Schmerz keine Strafe sondern würde den Mann stimulieren, es sollte klar sein, dass das nicht der gewünschte Effekt ist. Auch wenn der Mann keine masochistischen Neigungen hat, so sollte er die Züchtigung dennoch als positiv wahrnehmen und sein Einverständnis sollte – wenn auch nicht immer zum Zeitpunkt der Durchführung – grundsätzlich vorhanden sein. In aller Regel ist das aber nur eine theoretische Problematik, in der Praxis sind Männer, die sich auf eine weiblich geführte Beziehung einlassen, auch damit einverstanden für Vergehen bestraft zu werden.

Der Sinn einer Züchtigung liegt in aller Regel darin, dass für beide Seiten ein Weg besteht, mit einem Fehlverhalten des Mannes abzuschließen und für die Zukunft eine Besserung herbeizuführen.

Als Frau ärgert man sich oft über das Fehlverhalten seines Partners, die körperliche Bestrafung schafft die Möglichkeit für einen Abschluss, so dass man danach den eigenen Ärger in Zuversicht umwandelt, dass es nicht wieder Anlass für diesen Ärger gibt. Gleichzeitig hat der Mann die Gewissheit, dass ihm sein Fehlverhalten nicht jeden Tag wieder vor Augen geführt wird, wenn er einmal seine Strafe dafür erhalten hat. Es gibt unzählige Arten, wie und womit man den Mann schlagen kann, vom klassischen Übers Knie legen bis hin zum Auspeitschen des ganzen Körpers während er von der Decke hängt. Ich persönlich bevorzuge die „Schuljungen-Variante“, bei der sich der Mann über einen Tisch oder eine Sessellehne beugen muss, bevor ich ihm den Hintern versohle. Einen Mann übers Knie zu legen ist mir etwas zu albern und anstrengend, Umbaumaßnahmen und die Installation einer Hängevorrichtung sind mir zu mühsam. Ich verabreiche eine Strafe grundsätzlich auf das nackte Gesäß, alleine schon um die Rötung der Haut zu sehen und abzuschätzen, wann es genug ist. Außerdem hat die Aufforderung an den Mann, die Hose herunter zu lassen, eine Signalwirkung die das Machtgefälle in diesem Moment besonders unterstreicht.

Für leichtere Vergehen benutze eine kurze Reitgerte mit einer relativ breiten Klatsche (Bild unten). Sie ist nicht sonderlich geräuscharm und erzeugt bereits einen relativ intensiven Schmerz, ohne größeres Risiko, dass die Haut aufplatzen könnte. Man kann damit schon relativ hart zuschlagen.
Für schwerere Vergehen greife ich zu einem biegsamen Rohrstock aus Rattan oder zu einer schlanken, relativ langen Dressurgerte. (Siehe Bild)

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Für etwas härtere Bestrafungen nutze ich diese Gerte.

Wie man auf dem Bild sehen kann, habe ich mich für eine Dressurgerte mit schmaler Lederspitze entschieden, ähnliche Gerten mit Bändchen erfüllen auch ihren Zweck, sind aber etwas vorsichtiger zu handhaben. Haarbürste, Ledergürtel oder Holzlineal habe ich ebenfalls schon genutzt, allerdings bin ich eher eine Freundin davon, eine Bestrafung zu ritualisieren, so dass allgemeine Haushaltsgegenstände nur selten zum Einsatz kommen. Außerdem liegen die Gerten sehr gut in der Hand und nicht zu letzt finde ich sie einfach ästhetischer. Ich nehme mir in der Regel viel Zeit für die Bestrafung und erkläre vor der Züchtigung, warum ich dem Mann jetzt den Po versohle. Außerdem frage ich ihn, ob er weiß, was er falsch gemacht hat und in der Regel nach dem Vollzug, ob er mir verspricht, dass es nicht wieder vorkommt.

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Diese Gerte nutze ich für geringere Vergehen.

Letzte Bearbeitung: 27.10.2017

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