Tease and Denial

Dieser Artikel wird aktuell einer Überarbeitung unterzogen. (April 2017)

Tease and Denial

Auch wenn diese Webseite vornehmlich die partnerschaftlichen und nicht die sexuellen Aspekte der FLR thematisieren soll, so gibt es doch einige Spielarten, die alleine deshalb Erwähnung verdienen, weil sie überproportional im Zusammenhang mit der weiblich geführten Beziehung genannt werden. Eine dieser Praktiken ist Tease and Denial zu Deutsch Erregen und Verweigern.  Damit ist eine sexuelle Stimulation des Mannes gemeint, die ihn an den Rand des Höhepunktes bringt um ihm genau diesen dann zu verweigern. Praktisches Beispiel wäre es, wenn man den Mann auffordert, unter Aufsicht so lange zu masturbieren, bis er kurz vorm Samenerguss und dem Höhepunkt steht und dann die Hände von seinem Penis zu nehmen. Natürlich kann es in einigen Fällen trotzdem zu einem Samenerguss kommen, dieser wird allerdings selten als befriedigend empfunden. Eine mehrmalige Wiederholung wird vom Mann dann als besonders luststeigernd empfunden.
Den Grund, warum Tease and Denial besonders in weiblich geführten Beziehungen überproportional präsent ist, sehe ich darin, dass es eine der Spielarten ist, bei denen Kontrolle über die sexuelle Aktivität und den Orgasmus ausgeübt wird. Es ist die Spielart, die sich mit dem Aspekt der Keuschhaltung sehr gut ergänzt und sich deshalb erhöhter Beliebtheit erfreuen dürfte.

Tease and Denial ist eine Spielart, die eine große Nähe und Intimität mit sich bringt.

Wie bei allen ausgefallenen Sexualpraktiken (und auch bei normalem Blümchensex, vergl. Geschlechtskrankheiten) sollte man sich vorher gut informieren. Natürlich stehen nur Ärzten medizinische Ratschläge zu, ich empfehle aber trotzdem einmal den Begriff „Blue Balls“ oder „Kavaliersschmerzen“ im Internet nachzuschlagen. Bei weiterführenden Fragen empfehle ich spießig wie ich bin: Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Letzte Bearbeitung: 15. April 2017

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